OpenAI DevDay 2026 Welttour: Zeiten, Orte, Codex/API

Entwickler-Events  ·   ·  etwa 12 Minuten

Skizze der OpenAI DevDay 2026 Welttour und des Entwickler-Workflows

In einem Satz: Stehen Haupttag und Acht-Städte-Tour im selben Kalender, lautet die erste Frage, ob diese Woche der Livestream oder eine Stadtbewerbung dran ist. Zuerst die lokalen Startzeiten der fünf Städte, danach Codex und die Agents API, die schon öffentlich sind. Eine unveröffentlichte Keynote wird hier nicht zur Feature-Liste.

29.9.
San Francisco
14:00
Start Ortszeit
8
Exchange-Städte

Zwei Formate, nicht eines

OpenAI DevDay ist Dienstag, der 29. September 2026, im Fort Mason in San Francisco. Zielgruppe sind eingeladene Engineers, technische Gründer, Forschende und technische Leitungen. Bewerbungen vor Ort sind geschlossen. Die Keynote wird kostenlos gestreamt, die übrigen Sessions danach auf openai.com gestellt.

DevDay Exchange folgt danach. Die offizielle Seite nennt Bengaluru am 16. Oktober, Tokio am 20. Oktober, Seoul am 22. Oktober, Berlin am 26. Oktober, Paris am 28. Oktober, London am 3. November, São Paulo am 6. November und Mexiko-Stadt am 10. November. Bewerbungen werden noch geprüft und können weiter eingereicht werden. Beginn jeweils 14:00 Ortszeit. Ort und Programm gehen erst nach Zusage raus. Ein Community-Beitrag nannte Mexiko-Stadt am 11. November; dieser Text folgt der Event-Seite mit dem 10. November.

Nur ein öffentlicher Ort

Zum Veröffentlichungszeitpunkt hat OpenAI nur Fort Mason genannt. Ein vermutetes Hotel oder Messegelände in Tokio, Seoul, Berlin, Paris oder London ist kein offizieller Ort.

San Francisco, 29. September

Die Uhrzeiten stehen in Pacific Time (PDT, UTC−7). Am 29. September gilt in den USA noch die Sommerzeit. Registrierung nach Einladung: 650 US-Dollar. Tickets sind nicht übertragbar, an der Tür wird nicht verkauft.

BlockPazifikzeitMitteleuropa
Frühstück29. Sep., 08:0017:00 MESZ
Keynote (Sam Altman)29. Sep., 10:0019:00 MESZ
Mittag29. Sep., 11:3020:30 MESZ
Breakouts29. Sep., 11:15–15:3020:15–00:30
Abschluss29. Sep., 16:0001:00 MESZ, 30. Sep.
Empfang29. Sep., 16:45–19:0001:45–04:00, 30. Sep.

Mittag und Breakouts überlappen auf der offiziellen Uhr. Das steht so auf der Seite. Wer remote zusieht, plant die Keynote um 10:00 PDT. Breakouts folgen als Aufzeichnung.

Tokio, Seoul, Berlin, Paris, London

Für Exchange gilt eine veröffentlichte Regel: Start um 14:00 Ortszeit. Die europäischen Termine liegen nach der Zeitumstellung 2026. EU und Vereinigtes Königreich stellen am 25. Oktober zurück. Berlin am 26. Oktober und Paris am 28. Oktober laufen in MEZ (UTC+1), London am 3. November in GMT (UTC+0). Tokio und Seoul bleiben bei UTC+9. Am 20. und 22. Oktober gilt in Deutschland noch MESZ.

StadtDatumStart vor OrtDeutschlandÖffentlicher Ort
Tokio20. Oktober14:00 JST07:00 MESZnach Zusage
Seoul22. Oktober14:00 KST07:00 MESZnach Zusage
Berlin26. Oktober14:00 MEZ14:00 MEZnach Zusage
Paris28. Oktober14:00 MEZ14:00 MEZnach Zusage
London3. November14:00 GMT15:00 MEZnach Zusage

Alle fünf Termine fallen auf Werktage: Tokio Dienstag, Seoul Donnerstag, Berlin Montag, Paris Mittwoch, London Dienstag. OpenAI beschreibt Sessions mit Produkt und Engineering, echte Projekte und Codex-Workflows, Hilfe am eigenen Vorhaben und Gespräch mit dem OpenAI-Team. Das ist keine verkleinerte Kopie von San Francisco.

Bewerbung ist kein Platz

Die Plätze sind begrenzt. Bewerbung unter events.openai.com/devdayexchange2026. Keynote-Erinnerung auf devday.openai.com.

Codex und API, die schon laufen

Die Exchange-Seite nennt Codex-Workflows als Inhalt vor Ort. Das ist nicht die Aussage, die Keynote werde ein bestimmtes unveröffentlichtes Feature ausliefern. Die Liste unten ist das, was OpenAI bis zum 24. September öffentlich gemacht hat. Kommen am 29. September Modell, Preis oder Endpunkt neu, gilt die Meldung des Tages.

Codex als einbettbares Harness

Der Entwicklertext vom 19. August beschreibt Codex als offenes Agent-Harness: Gesprächszustand, gestreamte Ausführung, Tools, Sandbox und Freigaben, Arbeit über Turns hinweg. CLI, App-Server und offizielles SDK sind Open Source. Drei Anschlüsse:

  • codex exec — Skript, CI oder einmaliger Hintergrundjob mit strukturierter Ausgabe
  • Codex SDK — Anwendungscode startet, setzt fort oder streamt eine Aufgabe
  • app-server — das Produkt hält den Thread, empfängt Events, unterbricht, legt Tools offen und bearbeitet Freigaben

Daneben steht Codex in ChatGPT Work. Auf der Tour geht es eher darum, den Workflow an ein vorhandenes Repository zu hängen, als um Desktop-Buttons.

Agents API: dasselbe Harness, gehostet

Am 10. September ging die Agents API in die öffentliche Beta. OpenAI beschreibt sie als das Harness und die Infrastruktur hinter Codex, über eine API. In der Beta fällt keine Extra-Gebühr für die API selbst an; berechnet werden Tokens und Tools. Eine Session entsteht mit Aufgabe, Modell, Tools und Umgebung. Das veröffentlichte Beispiel nutzt gpt-6-astra und zeigt MCP, Subagents und ein Vault.

  • Kontextkompression — früherer Kontext wird verdichtet, wenn das Limit naht
  • Tool-Suche — Definitionen laden bei Bedarf, Tokens sinken, der Cache bleibt eher erhalten
  • Programmatische Tool-Aufrufe — parallel, verkettet, gefiltert im Code
  • Subagents — der Hauptagent teilt auf, jeder Subagent hält eigenen Kontext

Die Umgebung kann eine von OpenAI gehostete Sandbox sein, eigene Infrastruktur oder eine Partner-Sandbox. Genannt werden Blaxel, Cloudflare, Daytona, DigitalOcean, E2B, Modal, Oracle, Runloop und Vercel. Die gehostete Sandbox ist dieselbe Isolationsschicht wie bei Codex und ChatGPT und lässt sich mit Dateien, Paketen, Skills und Plugins füllen.

macOS bleibt ein eigener Knoten

Die Agents API orchestriert lange Sessions, Tools und Subagents. Xcode, Signierung und ein macOS-Runner bleiben auf Apple-Hardware. Ein entfernter Mac ist der Build- und Testknoten, nachdem der Agent den Code geändert hat — dieselbe Trennung wie im Leitfaden für einen 24/7-Coding-Agent.

Vor der Keynote

Die Keynote ist am 29. September um 19:00 MESZ. Drei Notizen am selben Tag sind nützlicher als jede Breakout-Nacht.

  1. Den aktuellen Pfad aufschreiben. CLI, SDK, App-Server oder Agents API — und welcher davon ein Produktions-Repository anfassen darf.
  2. Einen kleinen Repository-Fehler mitnehmen. Exchange ist als Hands-on angekündigt. Ohne konkreten Fehlschlag bleibt es eine Produktführung.
  3. macOS-Prüfung vom Agent-Host trennen. Gehört ein iOS-Build dazu, zuerst Runner-Label, Zertifikate und Branch-Protection prüfen.
Vor dem Event · nur den Ist-Zustand
# 1. Einstieg: CLI / SDK / app-server / Agents API
# 2. Standardmodell und ob gpt-6-astra schon läuft
# 3. Tools: MCP, eingebaute Suche oder eigene Funktionen
# 4. macOS-Schritte weiter auf einem eigenen Runner
runs-on: [self-hosted, macOS, cloud-mac]

Fragen

Wann starten Tokio, Seoul, Berlin, Paris und London? Jeweils 14:00 Ortszeit. In Deutschland: Tokio und Seoul 07:00 MESZ, Berlin und Paris 14:00 MEZ, London 15:00 MEZ. Daten stehen in der Tabelle.

Wo finden sie statt? Öffentlich ist nur Fort Mason. Die fünf Exchange-Orte kommen nach der Zusage.

Die San-Francisco-Bewerbung ist zu? Die Keynote am 29. September ist frei. Breakouts folgen als Aufzeichnung. Exchange braucht eine eigene Bewerbung.

Warten Codex-Funktionen auf den DevDay? Das offene Harness (19. August) und die Agents-API-Beta (10. September) sind schon nutzbar. Der DevDay kann zeigen, wie Teams sie einsetzen, und er kann Neues bringen. Endpunkte ohne OpenAI-Meldung stehen hier nicht als ausgeliefert.

Kostet die Agents API extra? Die Beta-Meldung sagt: keine Extra-Gebühr für die API, Abrechnung über Tokens und Tools. Das Ticket in San Francisco ist getrennt: 650 US-Dollar nach Einladung.

ZavCloud Cloud Mac

Der Agent ändert Code. Der Build braucht macOS.

Codex und die Agents API können eine lange Aufgabe führen. Xcode, Signierung und Simulator brauchen Apple-Hardware. Ein eigener Mac-mini-Cloud-Host kann der Prüfknoten sein, getrennt vom Cloud-Agent.

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